4. Oktober – Kristiansand

Die Fahrt von Evje nach Kristiansand ist relativ langweilig.
Weiter von Kristiansand nach Arendal, unserem heutigen Ziel, auch. Autobahn halt. Wobei die Landschaft links und rechts schön hügelig ist.

Bei Traumwetter einen Spaziergang in Kristiansand zu machen, ist wunderbar. Fast Sommer, fast warm. Mit Mittagessen im Freien. Ohne zu frieren.
Wir laufen einen Bogen Fußgängerzone, Hafen, Festung, weiße Stadt und wieder zurück zum Parkhaus.
An dieser Stelle ein Memo an mich – Parkhausgebühren werden hier im Voraus bezahlt. Wird sonst ziemlich teuer.

An Kristiansand kann ich mich vage erinnern, als Teenie mit meinen Eltern. In der Fußgängerzone eine Single von Abba gekauft…

5. Oktober – Arendal – Risør – Kragerø

Wir wohnen im Gefängnis in Arendal. Sehr lustig. Frisch renoviert und mit etwas Jugendherbergsfeeling.
Mit Kaffeeautomat und Flohmarkt im Hinterhof.

Das traumhafte Wetter heute nutzen wir zum Besuch der drei „Küstenperlen“. Reiseführerdeutsch.
Arendal ist am größten. Großstädtisch, mit Hafenbecken und vielen richtig befahrenen Straßen.
Steinhäuser, Stadttunnel und Einkaufszentrum mit Tiefgarage im Berg nach Ålesunds Vorbild.
Risør kommt mir weitläufiger vor, besteht aus niedrigeren Holzhäusern und hat eine lange Küstenlinie. Wirkt kleinstädtischer. Holziger halt.
Kragerø ist durch seine Inseln und die Halbinsel unübersichtlicher, in der verwinkelten Altstadt gibt es dazu noch Baustellen,
die die eh engen Sträßchen noch einmal verschmälern. Hier schafft es die Sonne schon nicht mehr in alle Gassen.

Aus jedem Ort versuchen wir mit dem Navi wieder hinauszufinden.
Was tatsächlich gelingt, aber uns durch abenteuerlich enge, krumme und steile Gassen führt.
Mit wunderschönen weißen Häuschen überall.

Arendal

Risør

Kragerø