22. September – Über Åndalsnes, Trollstigen und Gudbrandsjuvet zum Geiranger
In dichtem Nebel geht es los. So dicht, dass man neben dem Flughafen ein ankommendes Flugzeug nicht sieht…
Nach und nach verflüchtigt sich der Nebel und die Sonne kommt raus.
In Åndalsnes tanken wir. Bei der ersten Tankstelle springt der Preis gerade 5 Kronen in die Höhe,
also nehme ich schnell die noch günstige auf der anderen Straßenseite.
Trollstigen ist dann sonnig und angenehm leer. Wir gehen einmal hinunter zum Aussichtspunkt.
Auf dem Parkplatz tummelten sich vier Schafe, von einer Japanerin angebotene Äpfel mögen sie allerdings nicht.
Die Gudbrandsjuvet ist auch beinah leer. Einmal schaue ich nach dem Wasser und besorge dann was zu Essen.
In Valldal wird kurz eingekauft, da die Unterkunft uns empfiehlt, nicht erst in Geiranger einkaufen zu wollen.
Die Fähre nach Eidsdal tuckert über den leuchtenden Fjord. Was ein Traumwetter.
Wir fahren einmal den Berg hinauf und wieder runter nach Geiranger und dann zur Hütte mit schönem Blick auf den Fjord.
23. September – Geiranger – Bismo – Lom – Maurvangen
Kaffee, Blick auf einen Fjord und Berge, Wasserfallrauschen und Sonne.
Das ist der Morgenkaffeeurlaubsmoment.

Heute fahren wir eine weite Strecke.
Gerade oberhalb Geiranger finden wir wieder eine alte Brücke. Die ich einmal rundherum erlaufe.
Dann fahren wir über die Hochebene und wieder hinunter bis Bismo, eine Minnekort (Speicherkarte) kaufen.
Beim Diner finden wir leckere Fish und Chips.
In Lom mache ich einen sehr kurzen Spaziergang und kaufe ein fürs Wochenende. Den Laden kenne ich seit beinahe 30 Jahren…
Wir fahren weiter nach Osten und dann zur Valdresflye hinauf.
Am Lemonsjøen gibts einen kurzen Spaziergang zum Kulturstopp. Da steht ein gebogenes Glaskunstwerk, in dem sich der See spiegelt.
Die Bäume werden gelber und die Straßen hügeliger, immer in Kurven hoch und runter, das sieht so schön aus.
Die Hütte in Maurvangen beziehen wir und wärmen sie erst einmal auf. Nachttemperatur hier 3 Grad – was erklärt, warum die Birken hier schon kahl werden.
24. September – Gjendesee und Sjoa
9.30 Uhr und traumhaftes Wetter.
Es ist eine der letzten Fahrten des Gjendebootes für dieses Jahr, und die auch nur bis Memurubu, also bis zur Hälfte des Sees.
Hinwärts verbringen wir die Fahrt mit knapp 100 jungen, sportlichen Wanderern im Innenraum, den Rückweg beinah alleine draußen in der Sonne.
Bei Memurubu ist es fast windstill, vorne in Gjendebu weht es uns wieder weg.
Der Shuttlebus bringt uns zum Auto, mit dem wir noch einmal zurückfahren, um in dem morgen abgerissenen Restaurant eine Waffel zu essen.
Das neue Restaurant steht schon fast fertig hinter diesem und wird ab nächster Saison groß und hell Platz zum Essen bieten.
Wir fahren einmal die Flye bis Bygdin, biegen für 7 km nach Osten in den Jotunheimvegen am Vinstre-See entlang.
Dort Schotterstraße und vereinzelt Hütten, sonst nicht viel.
Auch hier wird das Nummernschild eingelesen und auf youpark.no kann man die Gebühr von 110 Kronen bezahlen. Danach Pause in der Hütte.

Später verfolgen wir die Sjoa, den mächtigen Fluss.
Direkt beim Campingplatz ist eine Holzbrücke über dem Wasserfall, der Hulderstigen bietet eine inzwischen sehr schiefe Brücke.
Weiter beim Gamle Griningsdalsvegen ist ein rauschender Wasserfall, das Beste ist aber der Stuttgongfossen noch etwas weiter nördlich.
Ein kurzer Trampelpfad durch den Wald, dann steht man unterhalb eines mächtigen Wasserfalls.
Auf der Straße oberhalb kommt man zu einer Brücke und kann von oben Wassermassen zuschauen.
Anschließend essen wir im Campingplatzrestaurant Biffsnadder (Rindergeschnetzeltes), sehr lecker.


25. September – Natursti i Hoskelie
Bis gegen 15 Uhr regnet es, danach wird es dann schön. Wir brechen zu einem kleinen Spaziergang an der Sjoa auf.
Direkt neben dem Campingplatz geht er los und nur gut 1 km nach Norden. Wegen unter Wasser stehender Pfade brechen wir ihn vorzeitig ab.
Aber hübsch, rauschend und urig. Beruhigend auch, dass die Schotterstraße nie weit weg ist.
Zu der wir uns dann einigermaßen trockenen Fußes durchschlagen.

Mit den ersten Regentropfen landen wir wieder im trockenen Campingplatzrestaurant.
Perfekt genutzte Zeit.











































































