30. August

Kannesteinen ist wirklich gut erschlossen, ein Holzsteg führt von einem kleinen Parkplatz direkt hin.
Das Weiterklettern auf den runden Steinen geht gut und entschädigt für den Holzsteg.

Weiter führt unser Weg zum Refviksanden, Sandstrand Nummer eins, mit kleinen Flussläufen, in die von Meeres Seite das Wasser einströmt.
Eine Welle verschluckt dann kurzzeitig die Gopro. Immerhin filmt sie es dann wenigstens.

In Schlangenlinien gehts an der Küste entlang zum Vestkapp auf Stadlandet.
Auf dem Vestkapp gibt es Karottenkuchen und Kaffee. Der Blick unbegrenzt, das Wetter genial.
Kalt, schafig. Dreiseitig Meer, auf der vierten sanfte Berge.

Anschließend zum Surfstrand bei Ervik. Traumhaft, kaum ein Mensch unterwegs, ein einsamer Surfer.
Beim Filmen im Wasser scheint die Zeit still zu stehen.
Irgendwann stehe ich barfuß in den Wellen. Man gewöhnt sich an die Temperatur.

Zurück die Ostseite Stadlandets abgefahren. Auf dieser Seite stehen Höfe und ein kleiner Hafen, ein paar rumdümpelnde Schiffe und Boote, spiegelglatt das Wasser.
Die Idylle ist hier endlich.

31. August

Nach Måløy und auf die Fähre rüber nach Bremangerlandet.
Eine wunderschöne Strecke unter der großen Brücke durch bei reinstem Sonnenschein.

In Florø machen wir einen Spaziergang durch die Stadt und am Hafen entlang. Die Welt hier ist ganz weit weg.
Beim Mittagessen den Blick aufs Wasser. Wunderbar.

Über Førde fahren wir nach Jølstraholmen weiter und bekommen eine Luxus-Hütte.

1. September

Morgens einigermaßen früh fahren wir los zum Astruptunet. Der Landsitz des Malers und Gartenliebhabers Nikolai Astrup öffnet gerade.
Ein Garten am schattigen, felsigen Hang, voll mit Farnen.
Ein paar Blockhäuschen mit Wegen verbunden und überall Terrassen, manche nur schmal, Hauptsache waagerecht.
Gemütlich.

Dann am Vallestadsfossen vorbei zum Gaularfjellet. Es gibt Wasserfälle in Massen.
Wir gehen über die Brücke am Likholefossen. Sehr cool.
Die ganze Wanderung des Fossestien steht auf dem Zettel für den nächsten Urlaub.

Ziegen gibt es auch einige. Sie blockieren einen kompletten Rastplatz.
Irgendwann beginnt die Herde zu mähen, auf der Straße kommt dann noch eine Horde.
Beim Filmen werde ich liebevoll beknabbert, eine will gestreichelt werden,
die andere findet meine Schnürsenkel lecker, die dritte knabbert am Hosenbein.

Zum Schluss der Höhe geht es zum Aussichtspunkt Utsikten,
so ein Beton-Stahl-Dreieck, das gefühlt in der Luft über den Serpentinen hängt.
Danach geht es ins Tal, nach Balestrand zum Einkauf und mit der Fähre rüber zur Hütte in Vikøyri.