2. September
Trübes Wetter begleitet uns aufs Vikafjell. Schneereste anfassen. Kalt.
Wir fahren die Stalheimskleiva, die Einbahnstraße bergab benutzt ein Transporter zum bergauf fahren. Spannend.
Ebenso spannend, wie nah der Abgrund ist, wie wenig Begrenzungssteine, wieviele Schlaglöcher es gibt und wieviel Asphalt beiseite geschoben wurde.

Anschließend schauen wir den diesjährig mageren Tvinnefossen an.
Es gibt einen Stand mit Souvenirs und Muffins, eine Toilette durch ein übel enges Drehkreuz.
In Voss bei den Dreibrüdern Kaffee und Kuchen im Freien in einem Wolkenloch.
Ein kleiner Spaziergang durch Voss und kurz in die Bordalsgjelet, eine Klamm, steil, eng mit Pfad und feuchten Wänden.
Ein abenteuerlicher Weg.
Den Tunnel vermeidend fahren wir über Ulvik die viel schönere Strecke nach Eidfjord. Inzwischen bei blauem Himmel.
Auf der Hardangerbrücke Stau in die andere Richtung. Ich fahre fast mit schlechtem Gewissen an den stehenden Fahrzeugen vorbei.
Hunde werden ausgeführt, Fotos der Brücke und Selfies gemacht. Gelegenheit ist günstig.
In Øvre Eidfjord beziehen wir eine Hütte und machen abends einen Spaziergang in Eidfjord.
3. September
Bei strahlendem Sonnenschein geht’s zum Vøringsfossen. Ich liebe die Wege entlang des Flusses.
Die krummen Birken, die Wurzeln auf dem Weg. Die steilen Kanten ohne Geländer, die Pfade durch die Wildnis so nah am Abgrund.
Oben beim Hotel die Neuanlage mit Betonwegen belaufen.
Kaffee und Waffel in dem Restaurant, dessen Bedienung nicht mit einer norwegischen Bestellung rechnet
und sie somit auch nicht versteht.
Dann über die Brücke und durch den langen Tunnel, links weg Richtung Norheimsund am Hardanger entlang.
Ein Traum wie im Süden. Blauer Himmel, glitzerndes Wasser, grüne Bäume, Felsen.
In Kvan finden wir ein Cafe gefunden und essen mal wieder Hamburger und Krabbensalat.
In Norheimsund schauen wir noch zum Steinsdalsfossen. Der anfangs ziemlich leer, dann businhaltsvoll.
Über den Berg Richtung Bergen kommt man zum Eikedalsfossen, wir laufen den Weg hinunter.
Dort einige Tische und Bänke direkt neben dem Wasser. Schöner Rastplatz.

Auf dem Campingplatz in Lone fragt mich ein Motorradfahrer in schlechtem Englisch nach der Rezeption.
Dreimal erkläre ich, welches Haus das ist, dreimal fragt er nach. Ich dann mit zeigendem Finger: This house! Er: Sänk ju.
Seine drei Kumpels fahren mit ihm dorthin, ich seh Landshuter Kennzeichen und grinse.
Hätte er einfacher haben können…
4. September
Bergen, du Schöne.
Wir parken wieder im bekannten Parkhaus in der Stadt. Von dort geht’s in einen Bogen zum See. Richtig schön bei Sonnenschein.
Durch die Fußgängerzone zum Hafen. Weiter zum Fischmarkt, durch Bryggen bis zur Festung.
Immer mit Ausblick auf die Ozeanriesen direkt nebendran.
Auf dem Fischmarkt essen wir und gehen auf die andere Seite zur Strandsiden.
Zuletzt zur Fløybane, die Aussicht genießen.
5. September
Abschied aus Norwegen. Hoffentlich bis bald einmal wieder.








































