24. August
Wir schlafen wieder lange aus und fahren mittags los nach Kristiansund. Vorbei an hohen Brücken und tiefen Tunneln. Dort leider mittelmäßiges Wetter.
Kristiansund liegt wunderschön, wir kaufen nur ein und essen Fish und Chips.
Fahren dann weiter zum Atlanterhavsvegen.
Hier zeigte sich mehr Sonne. Ziemlich filigran die Straße, luftig der Wanderrundweg auf Stelzen und die Ausblicke schön.

Und weiter gehts nach Bud.
Die Landschaft fühlt sich links wie im Alpenvorland an neben dem Meer auf der rechten Seite der Straße.
In Bud gibts für uns eine Hütte mit Meerblick.

25. August
Gegen zwei brechen wir zum Kyststi auf.
Die ersten Kilometer laufen wir durch Fjell, mit Moor, Wasser, Heide, Preiselbeeren. Wunderbar.
Dann ein Abstecher zum Gulberg, nicht bis ganz nach oben, aber trotzdem abenteuerlich.
Weiter auf dem Kyststi geht es durch kleine Wälder, Seegebiete, Felsen, umgestürzte Bäume.
Nach der Hälfte führt der Weg über die Bundesstraße ans Ufer. Windig und regnerisch wartet dort das Wetter auf uns.
Zweimal kurz müssen wir Schutz in einer Hütte suchen, zu feucht und zu kalt.
Als wir im Ort ankommen, scheint die Sonne wieder kräftig und alles glitzert.
26. August
Am Sonntag kommen wir einmal durch Molde. Natürlich sind alle Geschäfte geschlossen. Muss auf die Merkliste.
Auf Moldes Hausberg Varden ein großer Menschenauflauf, man macht eine Wanderung und geht oben im Restaurant essen.
Wir werfen nur einen Blick runter und fahren weiter Richtung Åndalsnes.
Erst durch den tiefen Tunnel, dann über eine coole Brücke, zuletzt mit der Fähre.
In Åndalsnes essen wir im örtlichen Kaffeehaus leckere Brote und bummeln etwas am Hafen.

Anschließend die Fahrt hoch zum Trollstigen.
Dort ist es echt interessant geworden, mit Wasserbecken, Stegen und Plattformen.
Auch die Gudbrandsjuvet steht wieder auf dem Plan.
Mir gefällt einfach die Stahlkonstruktion des Weges und auch der rauschende Fluss.
Nach einer erfolglosen Fahrt nach Tafjord finden wir schließlich in Stordal eine Hütte.
Auf dem Weg dieser geniale Blick über den Fjord.

27. August
Der Tag ist wettertechnisch total zu vergessen. Wir fahren nach Ålesund und dort zuerst ins Aquarium.
Ich streichle eine rote Wurst. Rød Pølse nennt sich auf deutsch Seegurke und ist ganz weich. Fühlt sich echt witzig an.
Anemonen benutzen ihre Saugnäpfe und halten sich an mir fest. In dem Becken schwimmen auch Seeigel, Polypen, Seesterne und Hummer.
Alle darf man streicheln. Ansonsten gibts eine sehr witzige Otterfütterung.
Um halb drei fahren wir zur Hütte mit Fjordblick, sehr gemütlich. Abends dann in die Stadt und parken im abenteuerlichsten Parkhaus ever.
Aksla Parkering ist eine riesige Höhle, wie ein Bergwerk in den Fels gesprengt. Hinten und vorne lange Stollen zum Fahrstuhl, der dann im Storsenter landet.
Gegen 19 Uhr läuft die Hurtigrute ein und legt an genau der Stelle an, an der wir gerade stehen.
28. August
Wir stromern durch die Gassen mit den vielen Jugendstilhäusern. Anschließend entlang des Bosund zum Hafen.
Queen Victoria liegt da und begrenzt wirkungsvoll den Blick. Davor Touristen, Reiseführer, rote Busse und Schiffe.
Wir klettern durch den Park hinauf zu Byrampen und Fjellstua. An jeder Ecke wunderschöne Aussichten.
Oben essen wir und laufen alle 418 Stufen wieder hinunter.

29. August
Bei mal wieder bescheidenem Wetter fahren wir einen großen Bogen über Standa und Hellesylt nach Nordfjordeid und dann weiter nach Måløy. Am Viewpoint Ljøen nördlich von Hellesylt kann man hinüber zum Geirangerfjord schauen.
Danach verschwindet die Straße wieder im Tunnel.
In Hellesylt beobachten wir beim Mittagessen ein wenig den Fährbetrieb.

Im Hornindal laufen wir einmal über die alte Horndøla-Steinbrücke. Nebendran gemütlich grasende Kühe.
Camping Steinvik hat eine wunderbare kleine Hütte mit Außenklo. Im strömenden Regen laden wir aus und gehen noch einkaufen.




































































