19. August

Die Fahrt nach Norden beginnt auf dem Friisvegen über das Fjell Richtung Osten.
Es ist wunderschön, leicht windig und die Sonne scheint. Sonst gibt es sehr wenig Geräusche.

Je weiter es wieder bergab geht, desto höher werden die Bäume. Bei Atna schauen wir den Storelg, den 12 Meter großen Riesenelch an.
Ganz aus glänzendem Metall zeigen sich geniale Spiegelungen. Je kurviger die Körperstellen, desto interessanter die Bilder.

Wir fahren weiter nachNorden und finden den Abzweig zur Schlucht Jutulhogget gleich.
So liebe ich Norwegen: Ein kleiner Parkplatz mit Plumsklo, ein paar Schritte durch den Wald
und dann ein einfacher Holzzaun an der Steilkante. Wege über Felsen und Baumwurzeln.

Anschließend weiter nördlich bei Alvdal geraten wir in ein Radrennen.
Den Trontoppen rauf und runter ächzen die Radler.
Abgesperrt war das Ganze nicht und die Maut wird heute auch erlassen.

Elf Kilometer südlich von Røros beziehen wir eine Hütte und fahren gleich nach Røros hinein.
Sonntags finden wir auch schnell einen Parkplatz. Wir laufen auf die Schlackebergen. Wie cool ist das denn?
Man kann einfach hochlaufen, auch hier kein Geländer, lediglich die Bitte alles heil zu lassen und nix mitzunehmen.
Durch die Arbeitergasse gehen wir wieder runter in die beiden Hauptstraßen. Gemütlich dort

20. August

Ausschlafen. Und dann fahren wir in aller Ruhe nach Trondheim, das Wetter spielt nicht mit.
Entlang des Weges ein Wasserfall, an dem man hinunter bis ins Wasser steigen kann.
Südlich von Trondheim besuchen wir den OBS. Die vierspurige Straße in die Stadt ist eine gigantische Baustelle.
Wir beziehen eine Hütte östlich von Trondheim am Meer. Wellenrauschen ist nach ein paar Tagen im Fjell ein recht fremdes Geräusch.

21. August

Wir parken beim Solsiden im modernen Hafenviertel und laufen über ein paar Brücken im Zickzack Richtung Baklandet.
Diese Ecke hatte ich das letzte Mal völlig übersehen.
In einem Minicafé gibt es einen Latte, dessen Kaffeepulvermenge professionell von Hand abgewogen wird.

Über die schöne, alte Holzbrücke gehen wir weiter und setzen uns für einen Moment in den warmen Dom.
Es muss ein Erlebnis sein, am Ende des Olavswegs hier anzukommen.

Der Markt ist Riesenbaustelle. Ziemlich spannend, die ganzen Tunnel zu sehen.
In der Fischhalle essen wir zu Mittag. Nebendran wird den Möwen das Futter von einer Krähe gestohlen.
Vögel können einen ziemlichen Krach machen.
Durch die Fußgängerzone zur Festung hoch.

Und beim Fahrradlift wieder runter. Spannend.
Manche Radler können es, manche nicht, manche schauen wirklich gestresst beim Hochfahren.

22. August

Nach einer Abfahrt mit Hindernissen fahren wir an der Küste entlang zum Løkkenverk. Schauen das kleine Museum an und essen.
In Kvanne mit der Fähre über den Todalsfjord. Beim Camping Fugelvåg haben wir eine Hütte direkt am Fjord.

23. August

Ein Morgenspaziergang am Fjord. Alles ist ganz still, noch etwas kühl und einfach nur schön.

Die Straße nach Tingvoll ist eine Megabaustell. Wir kaufen superleckeren Käse und probieren gleich an einem See.

Weiter zum Magnillen Camping. Am nördlichsten Eck der Halbinsel liegt er wunderschön und ruhig.
Die Straße hin ist ein Abenteuer, manchmal sehr eng und kurvig. Den Rest des Tages faulenzen wir an Wasser und Hütte.

24. August

Am nächsten Tag gehts weiter nach Kristiansund. Auf dem Weg eine sehr coole Brücke.