6. September – Supphellebreen & Bøyabreen
Gegen 9 Uhr löst die Sonne den Nebel auf und erscheinen die Umrisse der Berge und der blaue Himmel.
Ein halbe Stunde später wärmt die Sonne unsere Hütte.
Um eine Stunde später wieder zu verschwinden, als der Nebel über den Berg rutscht.
Die Kälber stehen auf der Wiese, haben gerade den Weg aus dem warmen Stall gefunden und begutachten mich.
Eines ist sogar so mutig, mich zu beschnuppern. Bin einfach nur glücklich.
Mittags fahren wir zum Supphellebreen auf die andere Gletscherseite, dort erscheint die Sonne wieder.
Der Fluss unter dem Gletscher hat Hochwasser.
Vor uns nur ein Fotograf mit Stativ, der eine Weile im Weg steht und aber dann auch mal Platz macht.
Die nächsten Touristen stellen dann gleich ihr ganzes Wohnmobil mitten in den Weg. Direkt vor das Schild.

Weiter zum Bøyabreen, dessen See sowohl schwimmendes Eis als auch Hochwasser hat.
Die Picknickgruppe im Wasser sieht schon bizarr aus.
Im Restaurant ist gerade eine Busladung eingefallen, der junge Angestellte erzählt den älteren Busbegleitern,
dass er sie schon als Kind immer gesehen hat. Hier hätten sie ja immer freie Kost und einen Parkplatz.

Später fahren wir zum Kjøsnesfjord und nach Skei einkaufen und ein Eis in der Sonne essen.
Abends hoch zum Rastplatz hinter dem Fjærlandstunnelen und wir schauen den See im Sonnenuntergang an.
7. September – Traumtäler
Mittags ziehen wir los, durch das schöne Stardalen nach Byrkjelo und einmal über den Berg zum Nordfjord.
Im Gegenlicht fahren wir am Fjord entlang nach Olden.
Bei Yris essen wir erst einmal Burger und Fish&Chips, laufen dann einmal ums Dorf.
Weiter geht es am Oldeelva entlang zum Laukifossen. Wassermassen strömen dort unter einer Brücke durch.
Die weitere Strecke am Oldevatnet entlang ist wunderschön.
Am Oldevatnet bekommen wir unsere Campinghütte Nummer 5 auf einem belebten Campingplatz und fahren gleich weiter zum Briksdalsbreen.
Leider ist die Sonne dort schon hinter den Bergen verschwunden.
Das Troll-Car um 16:15 Uhr fährt uns hoch, die knapp drei Kilometer laufen wir zurück und werden komplett nass.
Abends sind wir völlig erledigt.
8. September – Kjenndalsbreen
Mittags fahren wir ins benachbarte Lodalen, Sonne scheint warm, der Lovatnet leuchtet herrlich türkis.
Die Mautstelle an seinem Ende mag immer noch keine Kreditkarten, sondern möchte Bargeld im Briefumschlag mit Autokennzeichen.
Und dann den Einwurf in den Briefkasten, den offensichtlich manche nicht sehen, soviele volle Umschläge wie dort rumliegen.
Der Parkplatz am Ende der Straße besitzt leider kein Toilettenhaus mehr,
der Weg ist aber noch genauso wie vor Jahren. Es gibt Felsen zum Ausruhen und Sonnen. Schön.
Wir verlaufen uns übrigens an der gleichen Stelle wie beim letzten Mal.
Auf dem Rückweg wieder bei Yris in Olden gegessen, diesmal draußen in warmer Sonne.
Kurz rüber zum Einkaufen und dann eine Runde paddeln und treten auf dem Oldevatnet. Traumhaft.

9. September – Von Olden nach Skottneset und weiter zur Hoddevika
Nach Morgennebel unerwartet sommerliche 25 Grad.
Wir tanken und kaufen Futter in Stryn, besuchen die Brücke in Grodås, die wir letztes Jahr entdeckt haben,
trinken in Nordfjordeid einen Latte mit Gulrotkake (Möhrenkuchen) und fahren dann immer westwärts.
Um halb 2 sind wir schon bei der Hütte, in die wir auch schon viel zu früh hinein dürfen.
Bei den traumhaften Temperaturen zieht es uns gleich weiter zum Surfstrand Hoddevika auf Stadlandet.
Dort stöbere ich kleine Plattfischchen auf, die sich in einem Zufluss zwischen Steinen und Sand verstecken und blitzartig wegschwimmen.
Manche wollen hinten in meine Crocs reinschwimmen und stoßen mir gegen den Fuß…
Vogelschwärme fliegen auf, Mensch und Hund springen ins Wasser und die Surfer warten an den richtigen Stellen auf die Wellen.


























































