20. September

Auf dem Weg nach Norwegen besuchen wir Stockholm.
Es rumort schon lange in mir, dort endlich mal wieder vorbeizuschauen.

TT-Line hat uns umgebucht – nun haben wir unvermittelt eine der besseren Kabinen mit (schmutzigem) Fenster in Fahrtrichtung.
Vermutlich als Entschädigung für die Qualen der Spursuche.

21. September

Die Fähre landet schon vor 7 Uhr mit Sonnenaufgang und wir dann gegen 15.30 Uhr im Hotel in Stockholm.

Gleich ein großer Spaziergang vom Odenplan zur Altstadt und zurück.
Viel ist los, auch viele Touristen, vor allem wieder viele Asiaten. Und sehr viele Läden mit Mumins oder Dala-Pferden.
Die Sonne fühlt sich wie Sommer, die Temperaturen berichtigen auf Herbst.

22. September

Stockholm bei schönsten Wetter, fast wie im Sommer.
Frühstücken in der Markthalle, zu den Schiffen auf Skeppsholmen,
natürlich einmal an der goldenen Krone vorbeilaufen.

Im Kungsträtgården lauschen wir einem Nachwuchskünstler, der Sam Smiths „Writing’s on the wall“ zum Niederknien vorträgt.
Anschließend setzen wir uns in eine unglaublich volle Straßenbahn und fahren nach Skansen.
Die letzte Station ist sie dann leer, alle sind in Gröna Lund ausgestiegen.
Nebendran das Abba The Museum, die silbernen Stiefel auf dem Dach.

Mittagessen im Skansen Park in Begleitung von Enten, Spatzen und Krähen.
Schlendern durch Gärten, Höfe und Kopfsteinpflastergassen. Blumen überall.

Zurück am Sergelstorg betrachten wir die spiegelnde Moderne.

23. September

Mit einem etwas mulmigen Gefühl befreie ich das Auto aus der Tiefgarage.
Diese befindet sich 20 Hausnummern weiter als das Hotel, im einem dritten, verwinkelten Untergeschoss.
Mit Chipkarte für diverse Tore. Unheimlich…
So trüb wie das Wetter, so hässlich das Gebiet um die Autobahnen im Großraum Stockholm.
Hier wird überall gebaut, auf riesigen Flächen, Beton und Schotter ohne Ende.
Noch einmal günstig Tanken und Einkaufen bei Karlstad. Beinah pünktlich an der Grenze beginnt es zu regnen.
Das Navi will uns in Oslo mal wieder Strecken leiten, die man nicht fahren darf, also ein bisschen Navi ärgern
bis die Tiefgarage beim Hotel uns glücklicherweise fast leer empfängt und ich diesmal sofort begreife, was der Parkautomat von mir will.
Parken mit Zeit-Vorwahl und Nummernschild-Eingabe. Ach ja, Einfahrtshöhe 3 cm höher als das Auto…