18. Juli
Ankunftstag.
Der Flughafenbus steht eine Stunde am Liffey im Stau. Aber dann können wir im Hotel einchecken und ziehen los.
Dublinia, Christ Church Cathedral, Temple Bar, dann bis zur O’Connell Street und durch das moderne Dublin zur Ha’penny Bridge und wieder zurück.
Meine Füße sind am Ende, der Rest von mir begeistert.
19. Juli
25603 Schritte oder auch 16 km durch Dublin. Beginnend im Trinity College, endend mit der Blauen Stunde.
Morgens früh haben wir Termin in der Bücherei. Selbst mit nur wenigen Büchern in den Regalen eine Schönheit.
Weiter geht es Richtung Altstadt, zuerst ins Powerscourt Centre zum Frühstück. Dann bis zum St Stephens‘ Green Shopping Centre.
Wir fahren einmal hoch unters Dach mit genialem Blick in das weiße Gusseisen.
Anschließend laufen wir am Liffey entlang bis zum Grand Canal mit den alten Schleusen.
Nächste Station ist die Church Cafe Bar und danach geht’s queerbeet zurück, das Wetter wird schöner und wir genießen die quirlige Stadt.
Zur blauen Stunde brechen wir noch einmal auf Richtung Docklands. Alles leuchtet wunderbar.

20. Juli
Den Vormittag verbringen wir im EPIC, dem Auswanderungsmuseum.
Eindrücklich erfahren wie einiges über Irlands Geschichte, die Auswanderungswelle in die USA.
Bei den Frauenrechten wird mir wieder bewusst, wie gut wir es heute haben.
Anschließend schauen wir kurz in einer Destillerie vorbei, durch das Jervis und das ILAC Shoppingcentre.
Auf dem Weg zum Nationalmuseum entdecken wir Swenys Buchladen und erleben ihn mit seiner Gitarre.
21. Juli
Sonntag, der perfekte Tag für einen Friedhof.
Ich fahre mit dem Bus erst zum Botanischen Garten nach Glasnevin. Schöne schmiedeeiserne Gewächshäuser laden zum Besuch.
Direkt nebendran geht es zum Friedhof. Der so groß ist, dass ich mich erst einmal verlaufe und
tatsächlich im Handy nachschauen muss, wo ich denn bin.
Das Friedhofscafé macht Werbung: Glasnevin. All human life is here!
Ich habe noch nie in meinem Leben ein Friedhofscafe besucht und dann auch noch so voll vorgefunden.

Gesättigt unterbreche ich die Busfahrt für Schleuse Nummer 5 und suche dann ewig nach der nächsten Haltestelle
für die Fahrt zurück in die Stadt. Dort Fußballfans beim Vorglühen. Überall sammeln sie sich.
Ich schaue noch einmal durch die Innenstadt, das Wetter wird schöner und ich genieße die Sonnenstrahlen.
22. Juli
Wir machen einen Ausflug nach Belfast. Siehe hier.
23. Juli
Abreisetag. Morgens, vor dem großen Andrang, besuchen wir die St Patrick’s Cathedral.
Bewundern den bunten Boden und gehen anschließend im Park dahinter einen Kaffee trinken.
Als wir aufbrechen, ist die Kirche überlaufen von Busladungen voller Touristen.
Wir gehen an der City Hall vorbei zum Castle und lassen uns von dem ganzen Gold blenden.
Bis wir zum Flughafen müssen, streunen wir noch durch die sonnigen Gassen und am Liffey entlang.
Funfact zum Schluss:
Mein wunderschöner, großer Guinness-Becher weigert sich, mir Kaffee zu servieren.
Er beschwert sich laut knackend über die Hitze, dass ich nach zwei Versuchen vorsichtshalber nur noch kalte Getränke hineinfülle.
Wäre ja schade.

























































































































































































