4. Oktober: Bozen

Nach Bozen hat es mich eigentlich schon in meiner Schulzeit gezogen.
Eine Schulfreundin war jede Ferien in Südtirol, die Städtenamen in ihren Erzählungen klingen immer noch nach.
Auch meine Großeltern zog es jedes Jahr im Sommer zum Wandern in diese schöne Ecke. Auch sie waren glücklich hier.
Kaum zu glauben, wie lange ich gebraucht habe, um endlich einmal hier zu landen.
Und ja, es ist wirklich so schön, wie ich es mir vorgestellt hatte.

5. Oktober: Brixen

Niesel- bis Regen. Ein paar Touristen drängen sich in die Lauben. Regenschirme gehören heute dazu.
Eigentlich echt schön hier, ein paar mehr Sonnenstrahlen hätten dem Ort aber gut gestanden.
Wir sehen Lauben, Mauern, Tore und Plätze, gehen einmal über die Brücke über dem rauschenden Eisack.
Und schlendern im Herrengarten durch wunderschöne Kohlbeete. Jeder Gärtner dürfte begeistert sein.
Essen das obligatorische Eis, für einen Latte reicht es heute nicht.
Lebensgefühl: Nebelig verwischt, trüb, mit geringer Schärfentiefe.

6. Oktober: Oswaldpromenade

Ein kurzer Spaziergang mit Blick auf und über Bozen.
Leider ist die Hälfte des Weges wegen Unwetterschäden gesperrt.

Knorrige Bäume, Kakteen und schöne Aussichten begleiten uns
bis das Kopfsteinpflaster uns wieder in Empfang nimmt.

7. Oktober: Meran

Zwei Stunden und ein Burger. Zwischendrin fast weggeweht.
Dicke Wolken jagen kleine Löcher blauen Himmels, die Gipfel sind seit kurzem weiß gepudert.
Nicht mehr Sommer, noch nicht Herbst oder Winter, eine Südtiroler Jahreszeit dazwischen.
In den Lauben ist es friedlich, am Passer weniger, Schilder wehen um, Pflanzenkübel liegen am Boden.
Also genehmigen wir uns erst einmal einen perfekten Burger.
Und sind anschließend begeistert von dieser kleinen Stadt.
Romantische Ecken und Berggipfel, wohin man schaut.

9. Oktober: Ausflug nach Riva del Garda

Einmal wieder in Riva. Ist immer noch so schön.
Diesmal für ein anderes Fotoerlebnis die Kamera auf quadratisch gestellt.
Wir sind am Wasser entlang durch die Parkanlagen gelaufen, im Bogen dann um die Stadt herum und
im Norden wieder durch die Porta San Michele hinein.
Außerhalb, an der Via Dante Alighieri, hat’s verdammt gutes Eis…