17. Oktober

Eine Busreise meiner Mutter ins Bäderdreieck, mit Freiheiten einer mit dem Auto angereisten Tochter.
Franzensbad – ganz im Zeichen des Heilwassers.

Ein paar Straßen, schachbrettartig angeordnet mit breiter Promenade. Fast im Grünen eine Kolonnade mit Café und Oblaten-Geschäft.
Ein großes Kurhaus, großzügige Parkanlagen und einige Quellen. Zum Teil liebevoll renoviert, zum Teil sehr heruntergekommen.
Als Stadt kann man das ganze nicht bezeichnen, eher als Kurbezirk. Dafür ist es aber nett.

19. Oktober

Zwei Stunden schönes Wetter nutzen wir für einen Besuch im Geopark Soos in der Nähe von Franzensbad.
Überall gibt es hier Löcher im Boden aus denen es ständig blubbert. Der Rundweg geht über Stege und ist wirklich schön.

Danach ein Kurzausflug in die Vergangenheit. Ins Museum in Cheb/Eger und einmal um die ganze Altstadt.
Netter Ort mit gutem Apfelstrudel. Außenrum wohl von jeder Supermarktkette ein Exemplar.

20. Oktober

Mit dem Auto nach Karlsbad, das stand so nicht auf der Reiseroute, musste aber unbedingt sein.
Auch hier viele Quellen und Wandelmöglichkeiten.

Die Stadt erstreckt sich entlang des Flusses Teplá und lässt sich wunderbar erlaufen.
Es gibt Pramen (Quellen), Kur-Tassen, Geschäfte, Säulen und Jugendstil ohne Ende. Wo man hinschaut Schönheit.
Was fehlt sind Straßencafés. Vielleicht ist aber die Saison auch schon vorbei.

22. Oktober

Marienbad ist bei schönem Wetter sicher reizvoll. Bei Dauerniesel… naja.

Umwerfend: Die Wandelhalle oder auch Kolonáda.
Die ungefähr 100 Meter lange, schmiedeeiserne Halle ist Treffpunkt von Tagestouristen und Kurgästen.
Die mit der Stimme von Celine Dion singende Fontäne daneben dann eher Geschmackssache.

In der Hauptstraße Geschäfte und Restaurants, in Marienbad gibt es sehr viele Kurhotels.
Ein kleiner Markt hat sich auf dem Mittelstreifen zwischen den Fahrbahnen aufgebaut.
Bei diesem Wetter etwas sehr trostlos.