9. April

Zelturlaub zum Saisonauftakt.
Tagsüber schon frühlingshaft mild, die Nächte Ursache mehrerer Deckenkäufe.
Sobald die Sonne da war, war Auftauen angesagt, beim ersten und zweiten Kaffee vor dem Zelt.

Wenige Fahrradrunden durch lebensgefährlichen Verkehr, Fahrradwege sind größtenteils ein Fremdwort.
Einige Autoausflüge, ein paar Schiffstouren und erste S(tand) U(p) P(addle)-Übungen.
Was ein cooles Fortbewegungsmittel.

10. April

Suna, der erste Ort, der mit dem Fahrrad erreichbar ist.
Leicht verschlafen liegt er am See und wartet auf den Sommer.

Pallanza, einfach urig.
Kaffee unter Bogengängen, hübsche Gassen und ein romantischer Hafen.

11. April

Ein Tag, drei Inseln.
Isola Madre, die grüne Oase mit weißen Pfauen.
Eine urgemütliche Garteninsel, riesige Bäume, Bambus und in alle Richtungen wunderbare Ausblicke.

Isola Bella, die Größenwahnsinnige, die mit einem Palast völlig überfrachtete Insel.
Trotzdem nett zu erlaufen, in der Hochsaison wahrscheinlich völlig überlaufen.

Isola dei pescatori – die Fischerinsel.

Die Gemütliche, zwei Längsgassen, ein paar quer. Alles eine Nummer kleiner als die Bella.
Und an allen Enden Möglichkeiten zum Sitzen und Staunen.

12. April

Stresa, der nächste Fährhafen, mit riesigen Parkplatz.
Sehr bequem das Auto abgestellt und eine Runde durch die Gassen gelaufen.
Es gibt viele Straßencafés, viele Läden, viel Flair.

Orta, die Perle am Nachbarsee.
Alle Wege führen nach Orta. Zumindest vom großen Parkhaus am Rande der Stadt.
Auf steilen Wegen gehts runter in die schmalen Gassen.

14. April

Domodossola – der Ort der vielen Plätze.
Sehr viele Plätze, aneinander grenzend und verwirrend.

16. April

Intra – liegt zwischen den Flüssen. Nette Altstadt, drumherum viel Verkehr, Industrie und Krach.
Deshalb Sonntags hin, um einen Parkplatz zu finden.
Und um etwas Schiff zu fahren.

Laveno, ein Miniort mit Bergbahn.
Ohne auf den Berg zu fahren ist es etwas langweilig dort.

18. April

Villa Taranto, Luft holen im Botanischen Garten. Was ein Wind!
Wunderschön, der Garten, Azaleen und Rhododendronblütenmeere. Und strahlende Sonne.

19. April

Ein Markttag in Luino.
Riesige Parkplatzflächen mit Zugang durch den Bahn-Tunnel zur Stadt.
Der Markt, eine Farben- und Duftexplosion. Im Gedränge ist Fotografieren leider überflüssig, man würde nichts auf den Bildern sehen.
Also nur drumherum, an der Promenade und in der kleinen Altstadt.